DNS-Diagnose

DNS-Records inspizieren

Welche IP, welcher Mailserver, welche Nameserver? Plus SPF, DMARC, CAA und DNSSEC — kompakt auf einer Seite.

DNS-Record-Typen erklärt

A & AAAA

A löst einen Hostnamen auf eine IPv4-Adresse auf, AAAA auf eine IPv6-Adresse. Modern aufgestellte Server haben beides. Ohne AAAA bist du für ~40 % aller Internet-Nutzer weltweit nur über IPv6→IPv4-Tunnel erreichbar — das kostet Latenz.

MX (Mail Exchange)

Sagt anderen Mailservern, wohin sie Mails an @deine-domain.de schicken sollen. Mehrere Einträge mit unterschiedlicher Priorität sind üblich (Backup-MX). Ohne MX werden Mails als A-Record geliefert (nicht empfohlen).

NS (Nameserver)

Wer ist autoritativ für diese Domain? Bei Plesk-Hosting sind das oft ns1.foo.de und ns2.foo.de deines Hosters. Wechselst du den DNS-Hoster (z.B. zu ClouDNS, Cloudflare), ändern sich diese Einträge bei deiner Registrar.

CAA (Certificate Authority Authorization)

Definiert, welche Zertifizierungsstellen für deine Domain überhaupt Zertifikate ausstellen dürfen. Beispiel: 0 issue "letsencrypt.org" — nur Let's Encrypt darf Zertis ausstellen. Schützt vor missbräuchlichen Zertifikaten (Stichwort: BGP-Hijacking).

SPF (TXT)

Sender Policy Framework. Listet, welche Server berechtigt sind, Mails in deinem Namen zu versenden. Beispiel: v=spf1 include:_spf.google.com ~all erlaubt Google Workspace. Ohne SPF wandern viele deiner Mails in den Spam.

DMARC (TXT auf _dmarc.)

Sagt empfangenden Mailservern, was sie tun sollen, wenn eine Mail nicht SPF/DKIM-konform ist. p=none = nur loggen, p=quarantine = Spam, p=reject = ablehnen. Ohne DMARC ist deine Domain für Phishing-Spoofing offen.

DNSSEC

Kryptografische Signaturen für DNS-Antworten — verhindert Cache-Poisoning. Bei vielen Hostern ein einfacher Klick, aber leider noch nicht überall Standard. Wenn dein Resolver DNSSEC-validiert (z.B. 1.1.1.1 oder 9.9.9.9), lohnt es sich.